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Handgemachtes – farbig, aber nicht bunt!

Ruhe auf Pellworm

Ein Reisebericht:

Der wunderbarer Gatte hatte uns zum Hochzeitstag einen Kurzurlaub auf Pellworm „Stille Pur“ geschenkt. Pellworm???? Noch nie irgendwas davon gehört. Da musste ich erstmal schauen, wo sich denn diese Insel befindet. Grob gesagt, liegt Pellworm links von Husum, unterhalb von Föhr.

Wir müssen brav gewesen sein, denn wir hatten – obwohl es schon Mitte September war – wunderbar warmes Wetter. Windgeschützt im Strandkorb rum sitzen ging gar nicht, viel zu warm. Der Gatte stöhnte und jammerte. Mein kleiner Pessimist hatte keine kurze Hose eingepackt.

pellworm13Pellworm liegt mitten im Watt! So habe ich dann vergebens nach einem Sandstrand gesucht. Also nix mit nackten Füßen über den von seichten Wellen umspülten Sand laufen. Wahrscheinlich war das Wasser sowieso zu  kalt. Strandkörbe gibt es aber trotzdem. Die stehen auf den Deichwiesen, abgezäunt, damit die Schafe diese nicht in Besitz nehmen.

Apropos Schafe: davon gibt es eine ganze Menge auf Pellworm. Und radelt man den Deichweg entlang, muss man schon mal etwas aufpassen. Denn sie liegen gemütlich auf dem Weg oder laufen auch mal gerade darüber. Damit die Schafe innerhalb ihres Refugiums bleiben, ist der Deich eingezäunt und die einzelnen Abschnitte mit einem Gatter versehen, wo es heißt: absteigen, Gatter pellworm7auf, Rad durchschieben, Gatter zufallen lassen, weiter fahren…. bis zum nächsten Gatter. Trifft man unterwegs Schafe auf dem Rad zweibeinige Radfahrer,  dann ist unbedingt immer ein fröhlicher „Moin“-Gruß angesagt. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Moin, Moin, Moin…..

Unsere Unterkunft war das Hotel „Kaydeich 17„. Wir hatten ein schönes Zimmer mit Blick auf den Leuchtturm. Morgens gab es ein gutes, reichhaltiges Frühstücksbuffet, bei dem auch die Extrawünsche berücksichtigt wurden, und abends wurden wir mit einem 3-Gang-Menü verwöhnt. Übrigens ist das Personal extrem freundlich, und wenn der Gast Hilfe braucht, um z.B. die Scholle zu filetieren, dann kommt der Chef persönlich und zeigt es ihm – ohne dass der Gast sich beschämt oder uns anderen Gästen vorgeführt fühlen musste. So einfach menschlich, so einfach toll!  Und noch ein Tip: Wer sein Handy beim Einchecken an der Rezeption für die Zeit seines Aufenthaltes abgibt, erhält bei Abreise einen regionalen Käse. Leider haben wir diesen Hinweis zu spät entdeckt.

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Fazit nach 4 Tagen Pellworm: WIR KOMMEN WIEDER!

 

 

 

 

 

 



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